|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
Im Rahmen der Schulsozialarbeit wird derzeit in zwei Klassen (6 und 8) ein soziales Lerntraining angeboten. Das Training wird von ausgebildeten Sozialpädagoginnen, -arbeiterinnen konzipiert und in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Lehrkräften durchgeführt. In der 6. Klasse startete das Projekt Anfang des Jahres 2009 mit den Schwerpunkten: Kennen lernen, Selbst-/Fremdwahrnehmung, Kooperation, Konfliktfähigkeit, Selbstbehauptung und Gewalt-Deeskalation. Um mit Kindern erfolgreich ein soziales Lerntraining zu gestalten ist es wichtig, dass die jeweiligen Trainingseinheiten sinnvoll aufeinander aufbauen. Grundvoraussetzung ist die Schaffung einer guten und vertrauensvollen Atmosphäre, in der die Kinder die Bereitschaft entwickeln aus sich heraus zu kommen und an sich und dem Klassensystem zu arbeiten. Dabei geht es vor allem darum wie der Schüler/die Schülerin sich selbst sieht (Selbstbewusstsein, Selbstwahrnehmung) und wie er/ sie sich im Klassenverband fühlt (Wir-Gefühl). Durch die Auseinandersetzung mit sich selber, den eigenen Eigenschaften, Gefühlen, Wünschen und Ängsten erlangen die Kinder eine gesündere Wertschätzung sich selbst gegenüber sowie gegenüber der Klasse.
|
 |
|
|
|
 |
Gefühlsbaromter:
Optimal um transparent zu machen wie es mir geht.
Optimal um zu lernen herauszufinden wie es mir geht.
Optimal um zu sehen, dass es Mitschülern auch gut oder schlecht gehen kann, nicht nur mir.
|
 |
|
|
|
|
 |
Vertrauensübung
Blind führen ist eine von vielen Vertrauensübungen. Hier muss ich mich auf meinen Partner verlassen können. Das ist für beide eine große Herausforderung.
|
 |
|
|
|
|
 |
Da ein großer Teil der Übungen praktischer und erlebnispädagogischer Art sind, lernen die Kinder durch das eigene aktive Erleben was es bedeutet dem anderen zu vertrauen, zusammen zu halten, gemeinsam als Team an einer Aufgabe zu basteln, durch die Unterstützung der Klassen-/Teammitglieder Zielen näher zu kommen und sich gegenüber anderen in Bezug auf den eigenen Standpunkt fair zu behaupten.
Künstlich konstruierte Konfliktsituationen sollen die Kinder darin schulen Gewaltsituationen zu erkennen und richtig auf sie zu reagieren. Dafür beginnen wir bei 0. Die Kinder sollen sich mit den Fragen auseinandersetzen was Gewalt überhaupt ist, wo sie anfängt und aufhört, warum sie so oft toleriert und ab wann sie zu einem Problem wird. Hierbei werden verschiedene Alternativen zu gewaltvollem Handeln durchgespielt und besprochen. Spielerisch erfahren sie, was fairer Kampf bedeutet und wie man - ohne sich gegenseitig weh zu tun – Aggressionen, Wut und Ängste abbauen kann.
|
 |
|
|
|
 |
Fair Fight
Fairer Kampf bedeutet, dass es 2 Gewinner gibt!
(Sophie Yv. Verheyen, Sozialarbeiterin)
|
 |
|
|
|
|
 |
zurück
|
 |
|
Druckbare Version
|
|
|